Die Folge 200 (Juni 2019) war die letzte Printausgabe der „Zeitschrift für Sozialökonomie“.
ZfSÖ wird es aber auch in Zukunft geben.
Auf dieser Website erscheinen künftig neue Aufsätze und Rezensionen als Downloads.
Diese Onlineausgabe ist in vollem Umfang kostenfrei nutzbar.
Das Archiv der Beiträge der Printausgaben bleibt selbstverständlich erhalten.

Die letzte Print-Ausgabe | 200. Folge | Juni 2019:
Zukunft des Bargeldes – Abschaffung oder Reform?
→ zu den Downloads

Ulrich Kriese: Grundsteuerreform: 2019, das Jahr der Entscheidung
Daniel Mühlleitner: Flächenausweisungszertifikate – Ökonomische Fallstricke und Perspektiven
Thomas Seltmann: Geld mit Ablaufdatum – Wie sich eine Liquiditätsgebühr auf Bargeld praktisch realisieren ließe
Beate Bockting: Bargeld im Fokus der aktuellen Geldpolitik
Ferdinand Wenzlaff: Robert Eisler und die virtuelle Parallelwährung
Johann Walter: Zukunft des Bargelds - regionale Komplementärwährung?
Max Danzmann: Warum staatliche Währungen privaten Kryptowährungen überlegen sind
Personalien Fritz Andres und Bernard Lietaer | Rezensionen

REZENSIONEN   
Adam Tooze: 
Crashed – Wie zehn Jahre Finanzkrise die Welt verändert haben (Englisches Original: Crashed - How a Cecade of Financial Crises Changed the World, London 2018). München 2018. (Johann Walter)   
Werner Onken: 
Silvio Gesell in der Münchener Räterepublik - Eine Woche Volksbeauftragter für das Finanzwesen im April 1919. Oldenburg 2018. (Helmut Woll)
Gerhard  Senft: 
„Auf uns sind die Blicke der Welt gerichtet….“ - Die Rätebewegung in Ungarn 1919. Wien 2019. (A. Götz von Olenhusen)
Robert Muschalla und Deutsches Historisches Museum (Hrsg.): 
SPAREN - Geschichte einer deutschen Tugend. Darmstadt 2018. (Jörg Gude)
Philipp Degens: 
Geld als Gabe - Zur sozialen Bedeutung lokaler Geldformen. Bielefeld 2018. (Leander Bindewald und Jens Martignoni)
Ute Scheub:
Europa – die unvollendete Demokratie. Eine Vision für die Europäische Union (Hrsg. von Mehr Demokratie e.V.). München 2019. (Christoph Körner)
Norbert Häring: 
Schönes neues Geld. PayPal, WeChat, AmazonGo – Uns droht eine totale Weltwährung. Frankfurt/New York 2018. (Beate Bockting)
Brigitta Gerber, Ulrich Kriese (Hrsg.):  
Boden behalten – Stadt gestalten. Zürich 2019. (Red.)
Ralf Becker & Stefan Maaß & Christoph Schneider-Harpprecht (Hrsg.): 
Zivile Sicherheitspolitik - Sicherheit neu denken. Von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik - Ein Szenario bis zum Jahr 2040. Karlsruhe 2018 (Langfassung) und 2019 (Kurzfassung). (Red.)

Künftig finden Sie neue Beiträge nur noch online auf dieser Website.

 

Ergänzende Informationen zu den Inhalten dieser Zeitschrift sowie zum "Archiv für Geld- und Bodenreform" und zu themenbezogenen Forschungen finden Sie auf der Website www.sozialoekonomie.info

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Die Zeitschrift für Sozialökonomie ...

... wurde 1964 von einem Kreis von Kritikern der neoklassischen Standardökonomie gegründet, die frühzeitig erkannten, dass das westdeutsche ‚Wirtschaftswunder’ nicht von Dauer sein würde. Im Gegensatz zum neoklassischen Axiom, wonach das Geld neutral sei, sahen sie gerade in der Nicht-Neutralität des Geldes die wesentliche Ursache für die ungerechte Verteilung der Einkommen und Vermögen sowie für die Vermachtung und Krisenanfälligkeit kapitalistischer Marktwirtschaften.
   Statt die Funktionsmängel des Geldes im Sinne eines keynesianischen deficit spending kompensieren zu wollen oder sie nach Art der monetaristischen Geldmengensteuerung weiterhin zu ignorieren, hat es sich die Zeitschrift für Sozialökonomie seitdem zur Aufgabe gemacht, den alternativökonomischen Gedanken einer Neutralisierung des Geldes wissenschaftlich zu begründen und damit zur Entwicklung von Grundlagen einer nicht nur freiheitlichen und effizienten, sondern auch gerechten und friedlichen Wirtschaft beizutragen. Zu diesen Grundlagen gehört auch die Überzeugung, dass der Boden und die übrigen natürlichen Ressourcen Gemeinschaftsgüter der Menschheit sind und dass bei aller Freiheitlichkeit und Effizienz der Nutzung allen Menschen ein Grundrecht auf eine gleiche Teilhabe an diesen natürlichen Lebensgrundlagen zugestanden werden muss.
   Die Zeitschrift für Sozialökonomie versteht sich als ein offenes Forum für die Suche nach den ordnungspolitischen Grundlagen einer „Marktwirtschaft ohne Kapitalismus“, in der die Konjunktur stabilisiert, Vollbeschäftigung erreicht, arbeitsloses Einkommen durch Überwindung der Kapitalknappheit und damit des Zinses beseitigt und der Wettbewerb von mono- und oligopolistischen Vermachtungen befreit wird. Nach dem Niedergang des kommunistischen Sowjetimperiums und dem vorläufigen Sieg des westlichen Kapitalismus im Wettkampf der Systeme wird es angesichts der unübersehbaren Schattenseiten der ‚neoliberalen’ Epoche einer ungeordneten Privatisierung und der ebenso unübersehbaren ökologischen Grenzen der Wirtschaftsentwicklung immer dringender, Alternativen zum ökonomischen Mainstream zu suchen und hierüber einen Dialog mit anderen wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen KritikerInnen des Mainstreams zu pflegen.

Herausgegeben wird die Zeitschrift für Sozialökonomie von der Stiftung für Reform der Geld- und Bodenordnung in Zusammenarbeit mit der Sozialwissenschaftlichen Gesellschaft 1950 e.V.

Redakteur ist Dipl.-Ökonom Werner Onken. Zu den MitarbeiterInnen gehör(t)en Ass.jur. Fritz Andres (†), Ass.jur. Eckhard Behrens (†), Dr. Edoardo Beretta, Dipl.-Kfm. Thomas Betz, Beate Bockting, Helmut Creutz (†), Dr. Max Danzmann, Dr. Dieter Fauth, Prof. Dr. Roland Geitmann (†), Dr. Hugo Godschalk, Dipl.-Vw. Ass.jur. Jörg Gude, Dr. Eva-Maria Hubert, Dr. Christof Karner, Prof. Dr. Margrit Kennedy (†), Dr. Christoph Körner, Dr. Ulrich Kriese, Prof. Dr. Dirk Löhr, Dr. Elisabeth Meyer-Renschhausen, Prof. Dr. Gerhard Senft, Dipl.-Math. Alwine Schreiber-Martens, Dr. Hans-Günter Wagner, Prof. Dr. Johann Walter, Dr. Ferdinand Wenzlaff, Dr. Helmut Woll u.a.

Unsere Grundsätze

Gesellschafts- und wirtschaftspolitischer Erkenntnisgewinn wird bislang noch vielfach durch mächtige Gruppeninteressen und in zunehmendem Maße auch durch rechts- und linksextremistische Ideologien fehlgeleitet. Im Gegensatz dazu haben sich die MitarbeiterInnen der Zeitschrift für Sozialökonomie das Ziel gesetzt, ordnungspolitische Grundlagen für eine sozial- und umweltverträgliche Marktwirtschaft sowie für eine freiheitliche Demokratie zu erarbeiten. Sie bekennt sich zu den Grundsätzen:
-  der Respektierung der gleichen Würde und Rechte aller Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, Hautfarbe und Religion,
-  der Freiheit und sozialen Gerechtigkeit im Rahmen der Verantwortung eines jeden Menschen für sich und die Allgemeinheit,
-  des Eigentums an selbst erarbeiteten Gütern,
-  einer freien, weder durch Monopole und Machtinteressen noch durch protektionistische Schranken verfälschten Marktwirtschaft,
-  der Achtung vor der natürlichen Mitwelt,
-  der Verständigung zwischen Menschen und Völkern in einer weltoffenen Zivilgesellschaft,
-  des Strebens nach innerem und äußerem Frieden.